V 1.0.7 vom 06.10.96, updated 09.09.04 ©1996
Auf dem Weg in die Himalaya-Berge. Noch haben wir eine gute Straße und nur 1500m Seehöhe.
An sehr vielen Stellen findet man lauschige Tempelchen, wie hier am Stadtrand von Katmandu.
Dieser heilige Mann lebt in Askese. Er verdient sein Geld durch Gaben von Pilgern, die die Kunstücke seines dressierten Äffchens bestaunen. Man gibt den Yogis immer eine Spende. Im Gegensatz zu den Armen betteln sie nicht, jedenfalls nicht gegenüber Einheimischen. Bei Touristen kann der Vorsatz schon mal auf der Strecke bleiben, besonders wenn man fotografiert.
Die berühmte Stupa von Bodhnath, es ist die größte der Welt, ist auf ihrer Kuppel immer schön geschmückt durch die Pilger.
Eine Fahrt nach Nagarkot führt entlang der Kammstraße und gibt Blicke auf den Himalaya-Hauptkamm frei. Dutzende Sechs- und Siebentausender, einige Achttausender sind zu sehen. Die Gegend ist etwa 2000m hoch und wird intensiv mit Terassenwirtschaft genutzt.
Hier sieht man die Reis und Gemüseterassen. Eine unglaubliche Arbeit, das System zu bestellen, zu bewässern und zu erhalten. Seit Jahrtausenden wird das so gemacht. Maschinen haben hier kaum Chancen, Nepal ist auch zu arm dazu.
Das ist der höchste Berg der Welt, der Mt. Everest (8848m). Selten ist das Wetter so herrlich, dass man ihn so frei sehen kann, wie an diesem Tag, ein echter Glücksfall. Rechts der Nuptse (7855m), links der Lothse (8516m).
Der See von Phokara. Ein Kontrast bietet der warme Badesee mit Bananenpflanzen zum über 8000m Annapurnamassiv im Hintergrund.
Der Annapurna IV im Morgenlicht, etwa um 6 Uhr aufgenommen von Pokhara aus. Leider litt ich unter erheblichen Durchfall an diesem Tag und konnte nicht fahren. Obwohl diese hohen Berge von hier etwa 40 km entfernt waren, türmen sie sich dennoch optisch gewaltig auf, weil sie eben so hoch sind. Tags darauf fuhren wir zum Motorradtrekking dort hin.
Am Schluß ging es aber nur noch zu Fuß weiter, die höchsten Siedlungen liegen rund 4500m hoch.
Das indische Panzernashorn ist extrem selten geworden. Im Chitwan Nationalpark, der an Nordindien grenzt, leben die letzten Exemplare. Wir konnten vier der Tiere beobachten. Im Hintergrund, gut 200 km entfernt, der Himalaya-Hauptkamm. Es war der einzige Tag, der so klar war, daß man ihn von hier sehen konnte.
Auf einem Elefanten zu reiten ist ein merkwürdige Gefühl. Dieser wabernde Gang macht einen ganz krank, und im Wasser kriegt man noch eine Dusche, wie ich hier. Für Wildbeobachtung sind die Dickhäuter aber ideal, weil man sich so auch gefährlichen Tieren nähern kann.
Patan, Durban sqare. Die Königsstädte rund um Katmandu sollte man unbedingt besuchen. Man beachte das Gerüst an dem Bauwerk im Hintergrund. Ganz aus Bambus geflochten und mehrere Stockwerke hoch!.
Zurück in Katmandu. Tempel im Zentrum. Die Zeit war viel zu kurz, aber wir haben einen schönen Einblick in dieses herrliche Gebirgsland bekommen. Einerseits ähnlich Indien, aber doch viel kleiner, beschaulicher. Liebenswert.