Seidenstrasse Endurotour
V 2.0.0 vom 10.04.00 updated 09.09.04 ©2000

Diese Reise führte in knapp 4 Wochen auf meiner HPN von Biskek (Kirgistan) nach China (Kasgar), von hier über den Karakorum-Highway (der eigentlich nur eine teilweise beschädigte, oft sehr schmale kurvige Strasse ist) und den 4710m hohen Kunjerab-Pass nach Islamabad, der Hauptstadt von Pakistan.

Beeindruckende Landschaften. Weiches bis schroffes, weitläufiges Hügelland in Kirgistan, Hocheben mit Jurten, Seen, wilden Flüssen und endlos vielen Pferden prägen die Landschaft. China präsentiert sich ganz anders, steinig karg, um Kasghar auch wüstenhaft. Der nördliche Anstieg zur Wasserscheide führt an die gigantischen Gebirge unserer Erde: Pamir, Karakorum und Himalaya, gekrönt von zahllosen Eisriesen wie dem Kongur, Ultar oder dem Nanga Parbat, die sich oft unmittelbar über einem auftürmten.

Übernachtet wurde im Zelt oder in Hotels/Pensionen, je nach Verfügbarkeit. In Kirgistan gibts nur wenige Unterkünfte, in China nur in den Städten, dagegen bietet der touristisch seit über 20 Jahren erschlossene Karakorum-Highway auf der pakistanischen Seite sehr viele Übernachtungsmöglichkeiten z.B. für Trekker und Bergsteiger.

Die genaue Route kann der interessierte Leser hier auf den Detailkarten einsehen, oder auch hier auf der Übersichtskarte.Gefahrene Strecke war insgesamt 4848 km, Schotteranteil geschätzt etwa 25%. Fahrtechnisch war die Reise relativ einfach, kein Vergleich mit Hardendurotouren. Dafür war sie auch mit einer schwer mit Gepäck beladenen grossen Maschine zu machen, die Entfernungen weit und anstrengend, das Klima von saukalt bis affenheiss, der Verkehr teils chaotisch-gefährlich, so daß insgesamt trotzdem eine erheblich Konzentration erforderlich war.

Die Reise wurde supported durch Nils Hallenberg, der vor allem mit Hilfe seiner Verbindungen die Befahrung Chinas auf der eigenen Maschine (chin. Führerschein und Zulassung nötig!) endlich ermöglichte. Eine große Hilfe kam von der Firma Siebenrock aus Stuttgart, die ein Sortiment von teils recht teuren BMW-Ersatzteilen leihweise zur Verfügung stellte. Gottseidank haben wir nix davon gebraucht.

Der Motorrad-Rücktransport verlief organisatorisch recht chaotisch. Meine Maschine und auch Michas HPN kam mit einigen verpackungsbedingten Verkleidungsschäden dann letzlich erst gut zweieinhalb Monate später zuhause wieder an.


Hier ein paar Bilder zum Ansehen, alle mit meiner Mamiya 7 fotografiert, im Mittelformat 6x7. Eigentlich muß man die Bilder in der Mittelformatprojektion auf einer richtig grossen Wand sehen. Der Computer kann das nicht richtig wiedergeben. Trotzdem viel Spass, die rund 200 Aufnahmen habe ich verteilt auf mehrere Seiten, unten bitte wählen. Ein Klick auf das kleine Bild öffnet ein Grösseres, von hier lassen sich auch die grösseren Bilder weiterblättern.


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